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Querschnittlähmung: Der Phrenikusnervenstimulator

Montag, 01.05.2017

Dr. Sven Hirschfeld

Ein Erfolgskonzept in der Rehabilitation Querschnittgelähmter - Antrittsvorlesung von Dr. Sven Hirschfeld am 9. Mai (17 Uhr s.t., Hörsaal T1, Transitorium)

Die Rehabilitation hochquerschnittgelähmter, dauerbeatmeter Patienten beginnt mit der Wahl des Beatmungsgerätes und damit auch der Beatmungsform. Seit Mitte der 1980er Jahre ist der Phrenikusnervenstimulator eine minimalinvasive und komplikationsarme operative Alternative zur externen invasiven maschinellen Langzeitbeatmung über ein Tracheostoma.

Internationale wissenschaftliche Arbeitsgruppen haben die Vorteile dieses Systems untersucht und publiziert. Diese sind vor allem ein signifikantes Absinken der Lungeninfektionsrate und eine erleichterte Mobilisation der Patienten bei gleichzeitig verbesserter Sprechfähigkeit unter Beatmung. Daneben ist das System aufgrund der Amortisierung der laufenden Kosten (Einsparung teurer Verbrauchsartikel wie z.B. Beatmungsschlauchsysteme, Trachealkanülen und Filtersysteme) nach kurzer Zeit die wirtschaftlichere Form der Beatmung.

In der Vorlesung werden neben der operativen Versorgung die Vorteile des Systems im Vergleich zur invasiven Überdruckbeatmung auf Grundlage der aktuellen Literatur dargestellt. Zudem wird anhand des Themas die langwierige und komplexe Rehabilitationsbehandlung dieser besonders betroffenen Patienten beschrieben.

Dr. med. Sven Hirschfeld ist Leitender Arzt des Querschnittgelähmtenzentrums im BG Klinikum Hamburg.


 

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