Lübeck hat sich als inhaltliche Leitplanke für die Curriculumsentwicklung seine drei Forschungsschwerpunkte gewählt und erarbeitet parallel dazu drei Lehrschwerpunkte. Diese sind longitudinal ins Curriculum integriert, fußen auf dem Boden der derzeit geltenden ÄAppO, werden von allen Studierenden absolviert und bedeuten für diese weder eine fachliche Einengung noch einen zeitlichen Mehraufwand. Die Lehrschwerpunkte entstehen vorwiegend durch Akzentuierung und Abstimmung bereits vorhandener Pflichtlernangebote und werden spezifisch ergänzt, wenn essentielle Lücken identifiziert werden.
Forschung | Lehre | ||
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Biomedizintechnik | Notfallmedizin | ||
Gehirn, Hormone und Verhalten | Kommunikation | ||
Infektion und Entzündung | Prävention |
Die Lehrschwerpunkte ergeben ein stimmiges Gesamtpaket: Ärztinnen und Ärzte möchten Erkrankungen vorbeugen und die Gesundheit der Patienten schützen (Prävention). Schutz- und Risikofaktoren sowie therapeutische Maßnahmen bei Erkrankungen erläutern und besprechen sie mit dem Patienten (Kommunikation). Kommt es doch zu einer Notfallsituation, so ist schnelle Hilfe garantiert (Notfallmedizin).
Alle Lehrschwerpunkte sind – so wie die Forschungsschwerpunkte – durch eine Sprecherin oder einen Sprecher vertreten und werden durch mehrere Institutionen in Kooperation gemeinsam getragen.
Welche Vorteile hat eine übergreifende inhaltliche Profilbildung? Sie verzahnt Forschung und Lehre, sie trägt zur persönlichen Entwicklung der Studierenden bei und hebt vorhandene Talente. Sie macht die Stärken Lübecks bundesweit sichtbar, fließt in die Studienentscheidung ein und erhöht so die Passung zwischen Studienbewerbenden und Universität.
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Der "Lübecker Weg" im Deutschen Ärzteblatt und in den Lübecker Nachrichten
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